Flugübungen mit dem AUKEY Mohawk Quadcopter

Ein kleines Highlight erreichte mich vor einigen Tagen. Ich habe meinen ersten kleinen Quadcopter bekommen. Die AUKEY UA-P02 Mohawk Drohne (Amazon Link) ist eine leichte Drohne mit vier Rotorblättern. Vor den ersten Flugversuchen sollte man sich jedoch dringend mit den Richtlinien bei Drohnen beschäftigen. Am Anfang dachte ich, dass ich mit der Drohne einfach und problemlos losfliegen kann. Doch da habe ich mich wohl geirrt. Abgesehen von der Bedienung sind auch noch einige Regeln zu beachten. Es ist halt doch wie beim Autofahren. Erst wenn man Theorie und Praxis gelernt hat, kann man problemlos abdüsen.

Wichtige Infos

Wenn man sich eine Drohne kauft, sollte man vorher ein paar Dinge wissen. Es gibt inzwischen einige Regeln, welche man wie im Straßenverkehr beachten muss. Nicht alle Regeln treffen auf jede Drohne zu, doch einige sind unabhängig von der Art der Drohne. Wichtige Dinge für die AUKEY UA-P02 Mohawk Drohne habe ich hier mal zusammengesucht:

  • Flughöhe maximal 100 m
  • Drohne muss immer in Sichtweite sein
  • Überfliegen von fremden Grundstücken oder gewerblichen Flächen nur mit Genehmigung
  • Drohnenführerschein ist für diese Drohne nicht erforderlich (aber hilfreich)

Eine komplette Ausführung der Regelungen gibt es beim Bundesministerium.

Verpackung und Inhalt

Die Verpackung zeigt schon recht viel von der Drohne. Optik und Fernbedienung sind hier schon sichtbar. Technische Daten gibt es allerdings nur wenige. Hierfür muss man dann doch den Karton öffnen. Im Inneren kommt dann gleich die Drohne zum Vorschein. Sie ist – wie alles andere im Karton – sehr gut befestigt und klappert nicht lose herum. Im Lieferumfang ist recht viel dabei – allerdings wieder keine Batterien.

  • AUKEY Mohawk UA-P02 Quadcopter
  • Fernbedienung (ohne Batterien)
  • 4 Ersatz-Rotorblätter
  • Akku
  • Ladegerät (USB)
  • Schraubenzieher
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiekarte

Technische Daten

Die Mohawk Drohne von AUKEY zählt zu den leichten Drohnen. Sie wiegt weniger als 300 Gramm und ist daher auch sehr leicht vom Wind beeinflussbar. Allerdings ist die Drohne nicht wirklich klein. Mit mehr als 20 cm pro Seite ist sie zwar kein Gigant, hat aber für mich persönlich eine optimale Größe. Weitere technische Daten gibt es hier:

  • Gewicht: 110 Gramm
  • Akku: 780 mAh
  • 8520 Umdrehungen/Minute
  • 6 Achsen
  • Abmessungen (Mitte Rotorblätter): ca. 17 cm x 17 cm
  • Abmessungen (Außenkante Rotorblätter): ca. 31 cm x 31 cm
  • Farbe: schwarz; Rotorblätter grün und grau
  • Frequenz: 4-Kanal 2,4GHz
  • Flugzeit: 10 Minuten (lt. technische Daten)

Funktion

Als ich die Drohne zum ersten Mal habe fliegen lassen, musste ich feststellen, dass es wirklich sehr schwer ist. Die Drohne reagiert sensibel auf die Steuerung und lässt sich für einen Anfänger wie mich nur sehr schwer kontrollieren. Für die ersten Tests sollte man sich draußen viel Platz suchen, wenn man in der Wohnung keinen hat. Einem Kind würde ich die Steuerung auch nicht überlassen. Auf der Packung wird angegeben, dass die Drohne für Kinder ab 14 Jahren geeignet ist. Mit ein wenig Übung ist es dann aber nach kurzer Zeit trotzdem möglich, kleine Flugübungen mit der Drohne durchzuführen.

Um die Drohne in Betrieb zu nehmen muss zuerst der Akku angeschlossen werden. Danach fängt die Drohne an zu blinken. Nun muss die Fernbedienung eingeschaltet werden. Dafür gibt es in der Mitte der Fernbedienung einen Schalter. Wird dieser nach oben geschoben, piept die Fernbedienung ein Mal. Nun muss der linke Hebel ein Mal ganz nach oben und wieder ganz nach unten geschoben werden. Die Fernbedienung piept wieder und die Drohne sollte aufhören zu blinken und dauerhaft leuchten. Ist dies der Fall, sind Drohne und Fernbedienung verbunden.

Die Drohne kippt sich durch Bewegen des rechten Hebels auf der Fernsteuerung nach links, rechts, vorne und hinten. Dadurch kann man die Richtung ändern und bestimmen, wo lang die Drohne fliegen soll. Mit der rechten Steuerung bestimmt man die Geschwindigkeit der Rotorblätter. Wird der Hebel vertikal nach oben bewegt, werden alle Rotorblätter gleichzeitig beschleunigt und die Drohne fängt an zu steigen. Wird die linke Steuerung nach unten rechts, unten links, oben rechts oder oben links bewegt, dreht sich die Drohne auf der Stelle. So sind schnelle Drehungen und Richtungswechsel möglich.

Verbesserungen

Beim Fliegen sind mir einige Dinge aufgefallen, die man bei der Drohne optimieren könnte. Unter anderem wäre ein kleiner Ein- und Ausschalter sehr angebracht gewesen. Um die Drohne auszuschalten muss immer wieder der Akku abgesteckt werden. Dies ist durch die Positionierung des Steckers leider etwas umständlich möglich. Mit einem Ein- und Ausschalter hätte man die Drohne nach Gebrauch einfach ausschalten können.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Bedienung sehr gewöhnungsbedürftig ist. In der Anleitung ist zwar grob beschrieben, wie es funktionieren soll, doch erst nach einigen Videos von anderen Nutzern habe ich verstanden, wie es funktioniert. In meinem Video und in dem Bericht habe ich versucht ein wenig die Steuerung zu erklären. Hier wäre es vielleicht schön gewesen, wenn es direkt von AUKEY ein kleines Video gegeben hätte.

Auch ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Flugrichtung der Drohne. Bei meinem ersten Test dachte ich, dass die Drohne in die falsche Richtung fliegt. Doch die Drohne stand einfach nur falsch herum. Eine kleine Beschriftung auf der Unterseite der Drohne, was die Flugrichtung ist, wäre hier sehr hilfreich gewesen. Als kleiner Tipp: der AUKEY Schriftzug mit der Lampe ist hinten.

Fazit

Die kleine Drohne ist ein schönes Gadget, aber in keiner Weise ein Spielzeug. Um mit der Drohne wirklich sicher fliegen zu können, muss man entweder viel üben oder einen Drohnenführerschein machen. Ich werde sicherlich noch sehr lange üben müssen, damit ich einigermaßen sicher mit der Drohne fliegen kann. Dennoch finde ich die AUKEY Drohne wirklich cool und freue mich jetzt schon besser fliegen zu können.

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2 Kommentare zu „Flugübungen mit dem AUKEY Mohawk Quadcopter

    1. Bisher musste ich immer korrigieren. Darum ist es ja auch so schwer… vl gibt es noch irgendwo ne Einstellung, dass sie in der Luft “steht“… Es gibt auch einen Kopf “komm zurück“ – habe ich ein Mal ausprobiert und sie flog sonst wo hin…

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