Update: Medion Allrounder-Laptop Akoya P6669

Update – Reparaturstatus

Nach etwa drei Wochen Nutzung musste ich feststellen, dass die interne HDD Festplatte ein Problem hat. Sporadisch wurde mir der Zugriff verweigert oder der Rechner ist hängengeblieben. Auch vor kurzem erstellte Bilder waren nicht mehr vollständig. Ich konnte den Laptop einschicken und habe auf eine schnelle Reparatur gehofft.

Nach etwa vier Wochen habe ich mich beim Verkäufer gemeldet, wie der Status zu dem Laptop ist. Nach langem hin und her habe ich erfahren, dass er Laptop beim Hersteller liegt und eine Entscheidung getroffen werden muss, was gemacht werden soll.

Die Diagnose war: SSD und HDD sind defekt.

Das ist doch mal eine schöne Diagnose für einen neuen Laptop. Unglücklich war, dass mir der Händler geschrieben hat, dass die Reparatur etwa 200 Euro kosten soll. Das war ein Schock kurz vor Weihnachten. Zum Glück stellte sich heraus, dass das nur die Kosten für die Datenwiederherstellung sind, die ich aber nicht benötigt habe, da es keine Daten mehr auf den Festplatten gab.

Voller Vorfreude auf meinen reparierten Laptop habe ich diesen in der ersten Januar Woche wieder empfangen. Doch dann kam gleich die Ernüchterung. Im beigelegten Schreiben stand:

"Sie erhalten das fehlerhafte Gerät ohne weitere Bearbeitung ... zurück. 
SSD und HDD sind defekt."

Was soll man denn mit einem defekten Gerät?

Wie sich am Ende herausgestellt hat, war die Kommunikation zwischen Verkäufer und Hersteller fehlerhaft. Der Hersteller wusste nicht genau, was mit dem Laptop nach der abgelehnten Datenwiederherstellung passieren soll und schickte diesen ohne Rückfragen an den Verkäufer. Nach sehr vielen weiteren Nachrichten habe ich nun die Möglichkeit bekommen, den Laptop wieder zurückzugeben und mir einen neuen – von einem anderen Hersteller – zu kaufen. Schauen wir mal, wie erfolgreich ich damit arbeiten kann.

Für die nächste Reparatur habe ich auf jeden Fall gelernt, mich gleich an den Hersteller zu wenden. Hoffentlich muss ich das so schnell nicht wieder machen.

Fazit

Auch wenn der Laptop bei mir zwei defekte Festplatten hatte und die Reparatur eher nach hinten los ging, waren Preis-Leistung des Laptops wirklich nicht schlecht. Die Performance und Ergonomie des Laptops war wirklich klasse und es war ein angenehmes arbeiten. Sollten Probleme bei dem Laptop auftreten hilft es, sich bei Medion Deutschland im Facebook zu melden und dort die Reparatur einplant. Hätte ich es gleich so gemacht, wäre das Ergebnis eventuell ein anderes gewesen.

Originaler Beitrag vom 10.11.2016

Arbeiten in einem Blog erfordert immer auch die richtigen Hilfsmittel. Mit einem Handy einen Beitrag Verfassen und die Bilder bearbeiten ist eher etwas umständlich. Daher habe ich mich nach langem Forschen dazu entschieden, mir einen Laptop zu leisten.

Anforderungen

Eigentlich hätte ich es mir denken können. Einen Laptop nach meinen Anforderungen zu finden ist einfach nicht möglich. Folgende Anforderungen hatte ich mir persönlich gesetzt:

  • Prozessor sollte schnell sein – min. i3 oder AMD A8
  • min. 8 GB Arbeitsspeicher (erweiterbar)
  • eine SSD als Festplatte
  • Display Full HD
  • Akku mindestens 8 Stunden
  • Preis bis 400 Euro

Dass es schwierig wird, für den niedrigen Preis hohe Leistung zu bekommen, war mir bewusst. Abstriche habe ich dann gemacht – am Akku und am Preis. Leistung ist mir momentan sehr wichtig und wird mich hoffentlich einige Jahre unterstützen.

Spezifikationen Medion Akoya P6669

Seitenansichten Medion Akoya P6669
Medion P6669 Seitenansichten

Spontan und überraschend wurde mir ein Medion Modell angezeigt, welches auf den ersten Blick recht gut aussah. Folgende Spezifikationen wurden mir angezeigt:

  • Intel Core i5-6200U
  • 8 GB RAM (erweiterbar auf 32 GB)
  • SSD (128 GB) und HDD (1500 GB) Festplatte
  • Full HD (1920 x 1080)
  • 2x USB 3.0, Bluetooth 4.0, WLAN ac
  • Akkulaufzeit ca. 4 Stunden

Diese Spezifikationen haben mich sehr neugierig gemacht. Doch leider war der Preis von etwa 650 Euro eigentlich über meinem Budget. In der Hoffnung, dass ein Laptop mit dieser Ausstattung eine längere Zeit in meinem Besitz bleiben kann, habe ich hier einen Kompromiss gemacht.

Einzig zum Akku gab es wenige Informationen. Ein 4 Zellen Li-Ionen Akku mit 3000 mAh ist verbaut. Doch welche Akkulaufzeit damit möglich sind, wurde mir nicht preisgegeben.

Der erste Eindruck

Das Auspacken war für mich fast wie Weihnachten. Haptisch machte der Akoya P6669 einen guten Eindruck. Zwei spontane Eindrücke hatte ich:

Der ist aber leicht.

und

Das ist aber ein sehr kleiner Akku.
angenehm ergonomische Tastatur
ergonomische Tastatur

Das Display, Touchpad und Gehäuse war jeweils mit einer Folie abgedeckt. Als Zubehör lagen ein recht kleiner Akku, das Ladekabel und die Bedienungsanleitung dabei. Eine Treiber-CD gab es wegen des fehlenden Betriebssystems nicht. Der P6669 ist allerdings nur für Linux bzw. Windows 10 optimiert. Eine Benutzung mit Windows 7 war in meinen Tests wegen der fehlenden Treiber nicht möglich.

Leistung

Geplant war, dass ich den Windows 7 Leistungsindex berechnen lasse und hier zur Verfügung stelle. Leider hätte dies den Eindruck des Laptops deutlich gedrückt. Der Leistungsindex lag bei 1,0. Grund dafür war der Fehlende Grafik-Treiber. Dadurch war die Grafikkarte die schlechteste Komponente.

Der Leistungsindex bei Windows 10 ist aber zum Glück ähnlich. Es gibt zwar keine grafische Oberfläche mehr, aber dennoch bekommt der Nutzer alle Informationen.

Leistungsindex
<SystemScore>4.6</SystemScore>
<MemoryScore>7.5</MemoryScore>
<CpuScore>7.4</CpuScore>
<CPUSubAggScore>7.5</CPUSubAggScore>
<VideoEncodeScore>7.3</VideoEncodeScore>
<GraphicsScore>4.6</GraphicsScore>
<Dx9SubScore>9.9</Dx9SubScore>
<Dx10SubScore>9.9</Dx10SubScore>
<GamingScore>9.9</GamingScore>
<StdDefPlaybackScore>TRUE</StdDefPlaybackScore>
<HighDefPlaybackScore>TRUE</HighDefPlaybackScore>
<DiskScore>8</DiskScore>

Man sieht gut, dass auch unter Windows 10, wenn die Treiber installiert sind, die Grafikkarte noch die schlechteste Komponente ist. Dennoch sprechen die restlichen Werte deutlich für den Akoya P6669.

Akku

Zubehör Akku und Ladekabel
Akku und Ladekabel

Wie schon erwählt liegen dem Medion Akoya P6669 ein Akku und ein Ladegerät bei. Der Akku ist von den Dimensionen her eher klein. Dennoch hat er eine Leistung von 3000 mAh auf vier Zellen verteilt. Im Internet findet man für dieses Modell nichts zur Akkulaufzeit. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob der Akku überhaupt eine Stunde durchhalten würde. Doch der Allrounder hat mich in meinen ersten Tests zwar nicht überrascht, aber dennoch glücklich gestimmt. Bei einem Videoplayback eines HD-Filmes von der Festplatte bei voller Helligkeit und aktiviertem WLAN betrug die Akkulaufzeit 4 Stunden, bis eine Hinweismeldung angezeigt wurde, dass nur noch 10% Akku zur Verfügung stehen. Etwa eine halbe Stunde hätte ich mit dem Gerät noch weiter schauen können. Mit etwa 4 Stunden liegt das Gerät auf jeden Fall im Mittelfeld bei den Laptops. Mit anspruchsvolleren Arbeiten, die den Prozessor richtig stressen, sollte aber eine solche Akkulaufzeit eher weniger realistisch sein. Für mich als Blogger ist es allerdings vollkommen in Ordnung.

Preis

Über den Preis kann man sich sicherlich streiten. Für den Einen ist der Preis von etwa 675 Euro ein Schnäppchen, für den Anderen eine Frechheit für ein solches Gerät. Ich finde es auch ein wenig teuer. Dennoch spricht die Leistung hier für sich. Der Prozessor ist recht gut und der Arbeitsspeicher lässt sich noch erweitern, was hoffentlich für eine lange technische Lebensdauer dient. Die Verarbeitung finde ich sehr gut. Es gibt keine scharfen Kanten und es ist ein angenehmes Schreiben. Einzig Akku und Betriebssystem hätten bei dem Preis ein Upgrade benötigt. Die zwei Festplatten – wovon eine auch noch eine SSD ist – erklären dann sicherlich auch den Preis. Vergleichbare Geräte sind in einer ähnlichen Preiskategorie. Meist besitzen diese dann aber nur eine Festplatte oder der RAM kann nicht erweitert werden. Meiner Meinung nach ist der Preis in Ordnung für diese Ausstattung.

Fazit

Bisher habe ich zwar noch nicht sehr viel gemacht, dennoch kann ich nur wenig Schlechtes finden. Den Akku hätte ich gern etwas stärker gehabt, aber da hätte ich sicherlich ein wenig tiefer in die Tasche greifen müssen. Alles in allem bin ich ganz zufrieden mit dem Medion Akoya P6669. Die Ausstattung wird mich hoffentlich viele Jahre zuverlässig begleiten. Eine Kaufempfehlung kann ich theoretisch aussprechen, aber es muss jeder für sich selber entscheiden, ob die Ausstattung und der Preis den eigenen Wünschen entsprechen.

Was für ein Gerät nutzt ihr? Tower PC, Laptop, Tablet oder 2-in-1 Gerät? Und welche Anforderungen habt ihr an das Gerät? Schreibt es doch in die Kommentare.

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8 Kommentare zu „Update: Medion Allrounder-Laptop Akoya P6669

  1. Hi!

    erstmal danke für diese Einschätzung. Hast du mal die Leistung der SSD via CristalMark Benchmark oder so geprüft? Und was für eine SSD ist denn verbaut?
    Ich vermute mal, die SSD ist über den M.2-Slot eingebaut, oder?

    Danke und Grüße

    Gefällt mir

    1. Hallo Daniel,
      ich hatte leider bisher nur etwa einen Monat Freude mit dem Laptop. Danach hatte sich die HDD verabschiedet. In den nächsten Wochen sollte aber wieder ein funktionierender Laptop bei mir eintreffen. Danach werde ich erst die HDD durch eine Samsung SSD austauschen und danach die bereits verbaute SSD untersuchen. Informationen dazu wirst du dann sicher finden.
      Ich hoffe, das reicht dir erstmal an Information.
      Wünsche dir noch eine schöne Weihnachtszeit.
      Ronny

      Gefällt mir

    2. Hallo Daniel,
      der Laptop kam nun endlich wieder und ich habe mir das innere mal angeschaut. Ja, es ist eine M.2 SSD von der Firma Phison und eine SATA HDD von Samsung verbaut. Die HDD habe ich durch eine Samsung 850 EVO SSD ersetzt. Bei beiden Festplatten habe ich die Geschwindigkeit gemessen.
      Hier ist das Ergebnis:
      Phison M.2 SSD
      Phison SSD

      Samsung SSD
      Samsung SSD

      Ich hoffe, dass ich dir damit helfen konnte. Bei Fragen kannst du dich gern wieder melden.
      Gruß – Ronny

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