Pebble Smartwatch

Ich denke jeder kennt das: Das Handy lag gerade nicht in Reichweite und man hat eine Benachrichtigung oder einen wichtigen Anruf verpasst. Mir ging es ähnlich und ich habe mich ein wenig mit dem Thema Smartwatch beschäftigt. Die Auswahl ist riesig: Kleine, Große, teure, preiswerte, viel Ausstattung, wenig Ausstattung. Da den überblick zu behalten ist fast aussichtslos.

Ich habe mir dann überlegt, was ich für Funktionen brauche, wie viel Geld ich ausgeben kann und wie die Uhr aussehen soll. Preislich sollte die Uhr weniger als 150 Euro kosten – da fielen gleich sehr viele Uhren weg – leider auch eine, welche optisch sehr gut gepasst hätte. Billig sollte sie auch nicht sein – also mehr als 50 Euro musste ich einfach ausgeben. Bei den Funktionen bin ich nicht sehr Anspruchsvoll:
– alle Benachrichtigungen anzeigen
– Schlaffunktion aufzeichnen
– Kalender anzeigen
– Wetter anzeigen
– Schrittzähler
– Wasserdicht
– Verbindung mit Android
– Akkuleistung von mehr als 2 Tagen

Ich habe mir sehr viele Testberichte und technische Daten von den Uhren durchgelesen.
Jede hat seine Vor- und Nachteile – aber nicht eine ist perfekt.
Also hieß es dann: Testen! Ich muss mir die Uhren persönlich anschauen um festzustellen, welche genau zu mir passt.

Dazu habe ich von einem Freund zwei Smartwatches zum Testen bekommen.
Die Pebble classic und die Pebble Time.

Ich habe als erstes beide optisch begutachtet und am Arm ausprobiert.
Die Pebble Time hat mir spontan nicht so gut gefallen – sieht ein wenig wie Spielzeug aus.
Darum habe ich mir die erste Generation der Pebble geschnappt und mir die Bedienung angeschaut.
Eine Woche habe ich die Pebble classic getestet – und hier sind meine Erfahrungen dazu:

  • Akkulaufzeit

Eine wichtige Anforderung für eine für mich passende Uhr war, dass der Akku nicht nach einem Tag leer ist. Dies ist bei der Pebbel nie der Fall – egal wie stark sie genutzt wird. Ich komme bei relativ häufiger Nutzung (alle Benachrichtigungen werden zur Pebble gesendet) auf ca. 3 bis 4 Tage. Leider habe ich noch keinen Vergkleich zu anderen Smartwatches, aber ich denke hier können nicht viele mithalten.

  • Display

Das Display ist einfach klasse. Egal ob dunkel oder Sonne, es kann immer abgelesen werden. Sollte es zu dunkel sein, kann man durch eine einfache Handbewegung oder durch drücken eines Knopfes die Beleichtung einschalten. Die Bewegung muss zwar manchmal wiederholt werden, da es nicht beim ersten Mal funktioniert. Dennoch ist das Display immer gut ablesbar und Stromsparend.

  • Anpassung der Watchfaces

Die Uhr kann individuell mit verschiedenen Watchfaces angepasst werden. Ob analog oder digital – im App-Store von Pebble findet man sehr viel Auswahl. Sollte man dort mal nicht das Richtige finden, dann kann man sich auch selber welche erstellen.
Watchface Generator
Das Erstellen geht sehr schnell und kann individuell angepasst werden. Auch das Laden auf die Uhr funktioniert ohne Probleme.

  • Apps installieren / Verfügbarkeit

Insgesammt können nur acht Apps auf der Uhr installiert werden – dazu zählen leider auch die Watchfaces. Das ist nicht sehr viel, reicht aber für Schrittzähler, Wetter, Schlaftracking, Kalender und ein Watchface aus – zumindest für mich. Ich nutze „Glance“, „Misfit“, „Sleep as Android“ und „Forecast Weather“. Watchfaces habe ich zwei drauf. Hier hat die Pebble Time den Vorteil, dass mehr Apps installiert werden können. Für die meisten Apps muss eine zusätzliche App auf dem Smartphone installiert sein – etwas aufwendig, aber sollte kein Problem sein. Einige Apps müssen im Hintergrund immer ausgeführt werdne (bei Glance zum Beispiel). Hier wird der Akku des Smartphones etwas mehr beansprucht. Die Schlaf- und Schrittmessung funktioniert teilweise gut. Einige Male wurde mehr aufgezeichnet, als gemacht wurde. Im Grunde funktionierte das Tracking als Richtwert trotzdem sehr gut.

  • Bedienung

Die Bedienung ist sehr einfach. Es gibt vier Tasten, wobei zwei eine Doppelbelegung haben. Auf der linken Seite ist der „Zurück“-Button. Rechts findet man in der Mitte den „Bestätigen“-Button und „Auf“ und „Ab“-Button. Auf die zwei Letzteren können per lang-Klick Apps geöffnet werden. Diese können individuell angepasst werden. Der Druckpunkt ist sehr gut und spricht sofort an. Der Vorteil von den Tasten ist, dass das Display nicht so schnell verschmiert.

  • Verarbeitung

Die Pebble ist für kleine Arme etwas zu groß, aber durch den Klavierlack optisch sehr ansprechend. Das Silikonband ist sehr angenehm beim tragen und ist sehr stabil. Was ein wenig unschön ist, ist das große Spaltmaß. Dort sammelt sich gelegentlich Dreck, was etwas schade ist. Leider ist das Display etwas Kratzanfällig, da es nur aus Plaste (oder etwas ähnlichen) besteht. Kratzer und Fingerabdrücke sind sehr schnell zu sehen.

  • Verbindung zum Handy

Die Verbindung ist bei Android sehr stabil und hält auch größere Entfernungen. Unser Grundstück ist mehr als 30m lang und es ist kein Problem, sich mit der Uhr im Garten zu bewegen. Die Verbindung hält also nicht nur 10m, sondern im Freien mehr als 30. Das ist für eine Smartwatch sehr gut. Kopplung ist sehr einfach und wird alles erklärt. Hier kann man nicht sehr viel falsch machen.

  • Fazit

Die Pebble Smartwatch ist eine sehr ausdauernde und zuverlässig Uhr. Akku und Display sind hervorragend und der Preis akzeptabel. Die Möglichkeiten sind etwas eingeschränkt, aber für den Preis in Ordnung.

 

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Ein Kommentar zu „Pebble Smartwatch

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